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Sommerpreise

Bekanntlich sind die Ölpreise im Sommer günstiger. Die Kosten für den Brennstoff machen innerhalb der Heizkostenabrechnung den größten Anteil aus. Gemäß § 7 Abs. 2 der Heizkostenverordnung sind diese Kosten umlagefähig. Der Einkäufer des Brennstoffs ist meist auch Gebäudeeigentümer und als solcher treuhändlerischer Beauftragter. Er darf aus der Tatsache, dass er im Sommer einkauft, Rabatte erhält, oder anderweitige Vergünstigungen erhält, keinen persönlichen Nutzen ziehen und muss alle Vergünstigungen an die Wohnungsnutzer weitergeben.

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Textform

Die Textform ist eine Vereinfachung der Schriftform. Dabei genügt es, wenn die Schriftzeichen dauerhaft lesbar sind und die Person des Erklärenden genannt ist. Eine Übermittlung in Textform kann beispielsweise per Telefax, CD, Disketten oder E-Mail - aber natürlich auch auf herkömmlichem Papier geschehen.

Achten Sie aber auch bei der Textform besonders auf folgendes:

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Thermostatventile

Für die Eigentümer oder die Gemeinschaft ist gemäß § 7 Abs. 2 der Heizungsanlagenverordnung  die Installation von Thermostatventilen vorgeschrieben. Der Sinn der Heizkostenverordnung ist der, durch entsprechende Vorschriften drauf hinzuwirken, den Energieverbrauch insgesamt zu senken. Dies ist jedoch nur dann machbar, wenn der einzelne Wohnungsnutzer seinen Wärmebedarf und damit die Heizkosten individuell regeln kann.

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Tankreinigung

Die Kosten der Tankreinigung gehören zu den zum Betrieb der Heizanlage anfallenden Kosten und sind damit innerhalb der Heizkostenabrechnung umlegbar. Die Tankreinigung ist zwar ein wiederkehrender Vorgang, fällt  jedoch nicht jährlich an. Die Heizkostenverordnung geht aber von jährlich anfallenden Kosten aus, und es dürfen nur die tatsächlich entstandenen Kosten umgelegt werden. Würden diese Kosten auf einmal umgelegt , wäre der Mieter benachteiligt, der im folgenden Jahr auszieht, da er die Kosten ja für einen längeren Zeitraum mitbezahlt hat.

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Umlageausfallwagnis

Das Umlageausfallwagnis ist das Wagnis einer Einnahmenminderung, die durch uneinbringliche Rückstände von Betriebskosten oder nicht umlegbarer Betriebskosten infolge Leerstehens von Raum, der zur Vermietung bestimmt ist, einschließlich der uneinbringlichen Kosten einer Rechtsverfolgung auf Zahlung entsteht. (Neubaumietenverordnung § 25a Satz 1)

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Umstellung der Heizungsanlage

Wurde die Heizanlage auf ein anderes System umgestellt, welches eine niedrigere Vorlauftemperatur als 65 Grad Celsius hat (Niedertemperaturheizung) ist im konkreten Fall zu prüfen, ob das Erfassungssystem noch geeignet ist. Insbesondere alte Verdunstungsheizkostenverteiler sind für geringere Vorlauftemperaturen als 65 Grad Celsius nicht zugelassen und stellen dann keine, im Sinne der anerkannten Regeln der Technik, geeigneten Geräte mehr dar. Sie können dann entweder auf elektronische Heizkostenverteiler umrüsten oder auf neue entsprechend zugelassene Verdunstungsheizkostenverteiler.

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Versand von Korrespondenz

Sämtliche Korrespondenz wird an denjenigen Versand, der im Wärmedienstvertrag als Vertragspartner genannt ist. Dies ist im Normalfall der Hauseigentümer oder Verwalter.

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VDI 2077

VDI bedeutet "Verein deutscher Ingenieure". 2077 ist das Beiblatt Rohrwärme, Ausgabe 2009-03. Sie erhalten es bei http://www.beuth.de
Darin wird das Verfahren beschrieben, mit dem eine Heizkostenabrechnung rechnerisch korrigiert werden kann, wenn eine erhebliche Rohrwärmeabgabe die Heizkostenabrechnung verzerrt.

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Wartung von Messtechnik

Für Ihre Erfassungsgeräte empfehlen wir Ihnen eine Wartung zu vereinbaren. Der Wartungsvertrag umfasst den rechtzeitigen Austausch vor Ablauf der Eichfrist. Defekte Geräte, aufgrund von Material- oder Herstellungsfehlern, werden während der Laufzeit des Wartungsvertrages kostenlos repariert oder ersetzt. So können sicher sein, dass Ihre Zähler immer geeicht und damit bei Ihrer Abrechung rechtssicher sind. Die Kosten der Wartung sind gemäß § 7 Abs. 2 und § 8 Abs. 2 der Heizkostenverordnung sofort innerhalb Ihrer Heizkostenabrechnung umlagefähig.

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Widerspruchsfrist

Der Wohnungsnutzer hat das Recht die Abrechnung zu prüfen. In Fachkreisen wird eine Prüfungsfrist von 2 Wochen als angemessen angesehen, analog zum Mahnbescheid gemäß § 692 Abs. 1 Nr. 3 Zivilprozessordnung.

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